Unterrichtskonzept

Unser Unterrichtskonzept ermutigt die Schüler, Lerninhalte begeistert und aus eigenem Antrieb beherrschen zu wollen. Lehrer werden hier als Künstler betrachtet und müssen individuelle Wege finden, um die Mitarbeit jedes Schülers zu fördern. Der Lehrplan erweitert das Fächerangebot und fördert die Entwicklung von Fähigkeiten über das reine Faktenlernen hinaus. Ziel ist, dass Schüler ihre geistigen und sozialen Kräfte frei entfalten können, um später selbstverantwortlich in verschiedenen Lebenssituationen agieren zu können.

Angstfreies Lernen aus Weltinteresse

Wir legen Wert auf ein angstfreies Umfeld, in dem Fehler gemacht werden dürfen und das Lernen aus echtem Interesse an der Sache geschieht. Was den freien Willen des Kindes zur geistigen Durchdringung der Welt und zur Teilnahme am gesellschaftlichen Leben hervorlocken kann, beschäftigt unsere Pädagog*innen jeden Tag aufs Neue. Die IKWS verzichtet deshalb auch auf Notendruck, Sitzenbleiben und andere Mittel der Selektion, und erstellt stattdessen schriftliche Beurteilungen für jedes einzelne Kind. Leistungsbewertungen dienen hier nicht der Erzeugung von Konkurrenz, sondern der Feststellung individueller Entwicklungsziele. Vor allem dafür, dass sie sich selbst übertreffen, erfahren die Heranwachsenden hier Anerkennung.

Der freie Lehrer als Bezugsperson

Die Freie Interkulturelle Waldorfschule Berlin sieht jedes Kind als einzigartiges Wesen und legt den Fokus auf individuelle Entfaltung, nicht auf eine gemeinsame Idee. Lehrer entscheiden basierend auf ihrem Verständnis der Schüler, welcher Stoff in welcher Form vermittelt wird. Das Programm der Schule spiegelt die realen Verhältnisse wider und wird kontinuierlich angepasst, um sicherzustellen, dass die pädagogischen Bedürfnisse erfüllt werden, ohne Lehrer zu zwingen, gegen ihre Einsicht zu handeln. Die pädagogischen Konferenzen dienen dem menschlichen Austausch, der Erkenntnis des individuellen Kindes und nicht der Entscheidungsfindung für pädagogische Maßnahmen. Fachentscheidungen liegen bei den entsprechenden Fachlehrern.

Lebendiges erleben, erlernen und ergreifen

Wir geben den Kindern Zeit zum Lernen und fördern ein umfassendes Verständnis der Themen durch inneres Erleben und hineinversetzung in fremde Perspektiven. Dabei streben wir zugleich eine vertiefte Auseinandersetzung mit einem einzelnen Stoffgebiet sowie ein weitsichtiges Erkennen der Zusammenhange an. Lorem ipsum dolor sit amet, consetetur sadipscing elitr, sed diam nonumy eirmod tempor invidunt ut labore et dolore magna aliquyam erat, sed diam voluptua. At vero eos et accusam et justo duo dolores et ea rebum. Stet clita kasd gubergren, no sea takimata sanctus est Lorem ipsum dolor sit amet. Lorem ipsum dolor sit amet, consetetur sadipscing elitr, sed diam nonumy eirmod tempor invidunt ut labore et dolore magna aliquyam erat, sed diam voluptua.

Lernen in
Entwicklungsphasen

Unterstufe

Ungefähr mit 6 Jahren wird das Kind schulreif -manche früher, manche später. Die meisten Kinder können jetzt denkend auf ihre Umgebung eingehen. Die Erfahrung zeigt, dass in der Nacht eine Vertiefung der Tageserlebnisse einsetzt, was von den Lehrern durch eine entsprechend rhythmische Anordnung der Unterrichtseinheiten genutzt wird.

Mittelstufe

Das Kind befindet sich nun zwischen Pubertät und Kindheit. Eine Phase innerer Harmonie beginnt. Die Geschichtsschreibung über Alte Kulturen z.B. kann an die Heimatländer der Eltern von Kindern anknüpfen. Gemeinsam mit ihrem Klassenlehrer begeben sich die Kinder auf Spurensuche: Alexander der Große, die Odyssee und anderes ermöglichen Begegnungen mit verschiedenen Bewusstseinszuständen.

Oberstufe

Die Schüler erreichen die „Schulmündigkeit“, und treten in die Oberstufe ein. Sie interessieren sich jetzt für allgemeinmenschliche Fragen, und beginnen den Wert des Einzelnen am Menschenmöglichen zu messen. Der „Mensch“ wird in seinem suchen und streben selbst zur Frage. Fragen der Völkerverständigung können jetzt auch gedanklich verarbeitet werden.

Ein ganzheitliches Fächerangebot

Die Freie Interkulturelle Waldorfschule Berlin ermöglicht eine ganzheitliche Bildung mit erweiterten Fächern, bei der Schüler praktische Anwendungen und tieferes Verständnis entwickeln. Dies soll Schülern helfen, sich vielseitig weiterzubilden und in der Welt zurechtzufinden, während sie den sozialen Organismus und die technische Umgebung verstehen. Lorem ipsum dolor sit amet, consetetur sadipscing elitr, sed diam nonumy eirmod tempor invidunt ut labore et dolore magna aliquyam erat, sed diam voluptua. At vero eos et accusam et justo duo dolores et ea rebum. Stet clita kasd gubergren, no sea takimata sanctus est Lorem ipsum dolor sit amet. Lorem ipsum dolor sit amet, consetetur sadipscing elitr, sed diam nonumy eirmod tempor invidunt ut labore et dolore magna aliquyam erat, sed diam voluptua.

Voneinander lernen durch Empathie & Zuwendung

Viele Aktivitäten fördern den Klassenverbund, gelebte Traditionen lassen in andere Kulturen eintauchen und Unterrichtsdarstellungen auf der Bühne ermöglichen allen, am Erlernten des Anderen teilzuhaben. Jedes Kind nimmt zudem im Fach „Begegnungssprache“ Teil an der Muttersprache eines Klassenkameraden. So kann z.B. auch ein deutschsprachiges Kind erleben, wie sich in Laut, Gebärde und Rhythmus der türkischen Sprache ein anderer Sprachgeist ausdrückt, der z.B. die türkischsprachigen Kinder genau so intim miteinander verknüpft, wie die deutsche Sprache die deutschsprachigen Kinder. Das Kind wird sich in die Situation von Zugewanderten hineinfühlen können: Die Sprache wird zur „Begegnungssprache“.

Keime für die Zukunft / Erziehung zur Freiheit / Fürs Leben lernen

Die Freie Interkulturelle Waldorfschule Berlin fördert eine ganzheitliche Bildung, die Schülern ermöglicht, ihre Kräfte in alle Richtungen zu entfalten und später in Freiheit ihr Leben zu gestalten. Die Auswahl der Fächer basiert nicht auf der Wichtigkeit des zu erinnernden Inhalts, sondern auf der Entwicklung von Fähigkeiten, die später weiterentwickelt werden können. Lehrer an dieser Schule verstehen die Zusammenhänge der menschlichen Natur und fördern beispielsweise das bildhafte Denken in Bezug auf das Verständnis wirtschaftlicher Prozesse. Sie erkennen, dass das Verständnis von Begriffen wie "Demokratie" auf persönlichen Erfahrungen basiert und nicht nur intellektuell vermittelt werden kann.